Klosterhof Brunshausen Klosterhof Brunshausen
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DO 16.11.17MO 31.12.18
Wo:

Remise an der großen Fachwerkscheune

Fotoausstellung_Brunshausen49-89_6633
Ausstellungsansicht "Wir sind nicht von hier ..."
Fotoausstellung_Brunshausen49-89_Ausgrabung_1
Brunshausen – Ausgrabung Langhaus 1958
Fotoausstellung_Brunshausen49-89_Zwiorek_2
Brunshausen 1951

Im Spätherbst 2017 präsentiert der Klosterhof Brunshausen die Fotoausstellung „Wir sind nicht von hier…“ unter der Remise der großen Fachwerkscheune des Vierseitenhofs. Fünfzig private Aufnahmen – stark vergrößert und auf Aludibond aufgezogen – von verschiedenen Bewohnern Brunshausen geben einen sehr persönlichen Einblick der jüngeren Entwicklung des Ortes.

Mit der Ausstellung „Wir kommen nicht von hier …“ möchte der Klosterhof den Brunshäuser Menschen ein kleines Denkmal setzen, die in den letzten Jahrzehnten aus den unterschiedlichsten Gründen nach Brunshausen zogen und die Entwicklung von Brunshausen maßgeblich prägten. Die Ausstellung dient nicht als Dokumentation sondern als Hinweis, dass Menschen von überall herkommen und trotzdem zusammen leben können, auch wenn die unterschiedlichen Lebensstile nicht immer kompatibel sind.

Die Ausstellung wurde von Benno Löning zusammengestellt und ist täglich zu besichtigen. Ein Flyer zur Ausstellung mit einem kurzen zeitlichen Überblick liegt aus. Der Eintritt ist kostenlos. Wir würden uns freuen, wenn die Besucher der Ausstllung ihre Gedanken zur Geschichte oder Zukunft Brunshausens im Besucherbuch mit den Bewohnern zu teilen würden.

Wir möchten denen danken, ohne die es kein Bild dieser Vergangenheit gegeben hätte: Rosemarie & Günter (†) Zwiorek, Melanie Bischoff, Uwe Schmid (Gandhraj), Gisela & Rainer Görsch, und Erika & Bernd Löning, die alle großzügig ihre privaten Fotos und Geschichten für dieses Projekt geteilt haben.

Wo:

Café im Klosterhof, Saal

Nirgendwo sind die Fragen der Zukunftsfähigkeit der Dörfer und Kleinstädte, Fragen des Sozialen, der Arbeit, der Ernährung, der Energie und des Zusammenlebens so sichtbar wie in ländlichen Regionen und kleinen Städten. Wir wollen mit sogenannten “Raumpionieren”, Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Engagierten aus Politik und Wirtschaft zu den Bereichen Mobilität, Digitalisierung, Bildung, politische und gesellschaftliche Mitgestaltung auf der Basis konkreter Fragestellungen, aber dennoch mit einem kreativen und optimistischen Blick über Lösungsansätze diskutieren.

Wir wollen wissen:
• Welche Herausforderungen erleben Akteure und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es bereits?
• Was sind Erfolgsfaktoren für ein gutes und attraktives Leben auf dem Land?
• Weshalb bleiben Menschen oder kommen zurück?
• Wie gestalten Initiativen erfolgreich den demographischen Wandel?
• Welche Ansätze sind auf andere ländliche Räume übertragbar?

Mit Erfahrungen, Beispiele, Eindrücke, Antworten von:
Benno Löning, Klosterhof Brunshausen
Ricarda Polzin, ehemalige Ortsvorsteherin Heckenbeck
Thomas Pilz, Kulturfabrik Meda, Oberlausitz
Silke Franz, Kulturgeographin, Leipzig
Moderation: Viola von Cramon
… und mit Ihren Erfahrungen!

Mit Best-Practice Beispielen im Kopf und viel Stoff zum Nachdenken wollen wir uns im Anschluss gemeinsam mit Ihnen bei Suppe und Brot über die Ergebnisse austauschen.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Leben & Umwelt/Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Anmeldung, Informationen und Kontakt:
Stiftung Leben Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds., Warmbüchenstr. 17, 30159 Hannover
www.slu-boell.de, inselmann_at_slu-boell.de, Tel.: 0511/301857-0

FR 25.01.19, 19:00 Uhr
Tom Shaka

Tom Shaka, der virtuose und hoch geschätzte Meister des „acoustic blues“, Gitarrist und Harpspieler, der nebenbei auch Ukulele, und Mandoline beherrscht, gehört seit Jahren zu den Größen der internationalen Blues-Szene. Nachhaltig inspiriert durch die Afro-Amerikanische Bluesmusik und durch Genre-Pioniere wie Charley Patton, Robert Johnson und John Lee Hooker, steht Tom Shaka für authentischen und rauen Blues, der im besten Sinne – direkt vom Herzen kommt – kommt. Wer Tom Shaka je auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass er den Blues nicht nur spielt, sondern dass er ihn lebt. Seine Musik ist geprägt von tiefer Leidenschaft und Intensität. Während Tom spielt und singt, stampft sein linker Fuß unaufhörlich den Rhythmus der Songs in den Boden. Auf diese Weise zelebriert er den Blues; schweißtreibend und rau und dabei stets authentisch. Heute lebt Tom Shaka, US-Amerikaner mit sizilianischer Herkunft, in der Lüneburger Heide in Deutschland. Seine Konzertreisen brachten ihn bislang quer durch Europa und die Vereinigten Staaten. Die erste LP veröffentlichte Tom Shaka 1979. Seit dem sind zwei LPs und gut ein Dutzend CDs bei verschiedenen Labels erschienen, zuletzt das Album “Delta Thunder – The Field Recordings” – aufgenommen vom Bluesforscher und Fotografen Axel Küstner – bei Blind Lemon Records.

Zur musikalischen und historischen Einstimmung stellt Axel Küstner zum Thema einige seltene Schellackplatten der 1920er und 30er Jahren aus seiner Sammlung vor. Wie bisher, wird das klangliche Erlebnis mit einem typischen Gericht aus den amerikanischen Südstaaten kulinarisch abgerundet.

Empfohlener Eintritt: 10 Euro und der Hut geht um …