Klosterhof Brunshausen Klosterhof Brunshausen
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Garten

Beim Spaziergang durch unseren Garten entsteht eine Fülle und Reichhaltigkeit, die sich für den Besucher erst langsam durch den Lauf der vier Jahreszeiten erschließt. Vor über fünfzig Jahren angelegt, ist der Garten über die Jahre langsam aber stetig gewachsen und ist immer wieder grundlegend verändert worden mit neuen und auch vergnüglichen Entdeckungen dank der vielen Skulpturen.

Lesegarten

Nicht nur für Natur- und Bücherliebhaber öffnet der Klosterhof Brunshausen zwischen April und Oktober den Lesegarten „Brunshäuser Wunderkammer“. Im sogenannten Großen Garten gelegen, lädt der von Familie Löning geschaffene Lesegarten mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und einem großzügig gefüllten Bücherschrank zum Stöbern, Lesen und Verweilen ein.

In Zusammenarbeit mit dem renommierten Verlag Matthes & Seitz aus Berlin wurde der Bücherschrank mit der kompletten Naturkunden-Reihe des Verlags ausgestattet. Fast 100 Bücher erzählen von Tieren und Pflanzen, von Pilzen und Menschen, von Landschaften, Steinen und Himmelskörpern – von belebter und unbelebter, fremder und vertrauter Natur. Initiator Benno Löning: “Es ist unser Anliegen, den Klosterhügel zu einem Ort der Ruhe, des Rückzugs und der Inspiration zu machen. Dazu gehört für uns, nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch einen Ort anzubieten, der zur Reflexion und Besinnung einlädt.”

Der Name “Brunshäuser Wunderkammer” knüpft an die Tradition der Wunderkammern an, die einst Objekte aus unterschiedlichen Welten vereinten und Orte des Staunens waren. Bereits 1726 richtete Ernestine Elisabeth Antonia von Sachsen-Meiningen im Kloster Brunshausen in ihrem Sommerschloss ein Naturalienkabinett, auch Wunderkammer genannt, ein. Diese Kabinette waren nicht in erster Linie als Orte des Wissens gedacht, sondern demonstrierten die Größe und Macht Gottes. Die Besucher wurden schlicht ins Staunen versetzt. „Unser Lesegarten“, so Benno Löning, „möchte die Besucher dazu anregen, sich in der Natur mit der Natur zu beschäftigen und sich inspirieren zu lassen.“

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Schon vor über 1200 Jahren wurde hier im Garten ein großes Langhaus mit einfachen Nebengebäuden erbaut, um den Stiftsdamen während des Baus der Stiftskirche in Bad Gandersheim eine Interimslösung zu bieten.

Im Barock wurde der Große Garten Teil der fürstlichen und klösterlichen Gärten des Sommerschlosses des Klosters. Hier wurden Gemüse, Blumen und Kräuter angebaut, die dann im Sommerschloss und im Stift in der Innenstadt Verwendung fanden.

Mit dieser historischen Verantwortung wollen wir unsere Freude an dem Garten mit Ihnen teilen. Wir haben ihn als „Naturnahen Garten“ angelegt und nutzen ihn weiterhin als Wirtschaftsgarten, als Ort der Kunst und Erholung.

Jede Tasse Kaffee, die Sie bei uns im Café im Klosterhof genießen, hilft uns, diesen Garten zu pflegen und weiterzuentwickeln.